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Постковид и лонг-ковидИстощение и усталостьХроническая боль
Vom Überleben zurück ins Leben
Erfahrungsbericht einer Klientin mit ME/CFS nach Post-COVID
Vor etwa zwei Jahren lernte ich eine Klientin kennen, deren Leben von ME/CFS nach einer Post-COVID-Erkrankung bestimmt wurde.
Sie war dauerhaft erschöpft. Brain Fog, Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen gehörten zu ihrem Alltag. Selbst kleinste Aktivitäten kosteten sie nahezu ihre gesamte Energie. Bewegung, Sport, soziale Kontakte und ein normales Berufsleben waren kaum noch möglich. Die Krankheit hatte ihr Stück für Stück ihre Freiheit genommen.
Heute – zwei Jahre später – schrieb sie mir:
"Mein gesundheitliches Level ist um Welten besser als die letzten Jahre. Es kam nach wie vor kein Rückschlag. Ganz im Gegenteil, ich genieße es sehr, dass ich wieder ein höheres Aktivitätslevel vertrage und ich habe das Gefühl, dass seit ein paar Wochen sehr viel von mir und meinem Leben wieder da sein kann."
Und weiter:
"Das tut mir mental auch so unfassbar gut, weil der ganze Rattenschwanz an belastenden Dingen sich damit auch weitestgehend auflöst. Vieles, was die letzten Jahre kaum ging, geht jetzt wieder."
Mit jedem kleinen Schritt kam ein Stück ihres Lebens zurück.
Nicht nur ihr Körper veränderte sich – auch ihre Gedanken, ihre Emotionen und ihre Zukunft.
"Damit fällt viel Trauer weg. Existenzielle Ängste sind gerade nicht präsent, weil ich die Arbeit super schaffe und es dazu noch Spaß macht und mich erfüllt."
Was mich besonders berührt: Sie kann heute wieder Dinge tun, die für viele selbstverständlich erscheinen – für sie aber lange unerreichbar waren.
Sie fährt wieder Fahrrad, ohne danach den ganzen Tag erschöpft zu sein.
Sie verbringt Zeit in der Sonne.
Sie trifft Freunde.
Sie spielt wieder regelmäßig Volleyball.
"Ich bin jetzt in einer Hobby-Volleyballgruppe und kann da mitspielen, ohne dass es mir währenddessen oder danach schlecht geht."
Auch ihr Sozialleben ist zurück.
"Das ist der dritte Sommer in München und ich habe das Gefühl, dass ich jetzt auch wirklich hier in der Stadt ankomme, hier lebe und die Leute kennenlerne, weil ich nicht mehr nur in der Wohnung vor mich hin sieche."
Sogar ihr Liebesleben hat sich verändert.
"Dating und Liebesleben sind jetzt auch wieder vorhanden und nicht oder so gut wie gar nicht mit Einschränkungen und Schmerzen verbunden."
Und dann erzählte sie mir etwas, das mich ehrlich sprachlos gemacht hat:
Sie hat an einem 5-Kilometer-Lauf teilgenommen.
Wenn ich an die Frau zurückdenke, die ich vor zwei Jahren kennengelernt habe, hätte ich mir diesen Moment kaum vorstellen können.
Doch damit nicht genug.
Sie hat den Weg von der Frührente zurück in die Selbstständigkeit gefunden.
Was für viele selbstverständlich klingt, ist für Menschen mit ME/CFS oder Post-COVID oft kaum vorstellbar.
Besonders bewegt mich dieser Satz:
"Ich habe jetzt scheinbar endlich den Punkt erreicht, an dem dieser jahrelange Albtraum zu Ende geht."
Und schließlich:
"Es ist ganz viel von der Schwere weg, die mich die letzten Jahre begleitet hat."
In den vergangenen zwei Jahren durfte ich sie ganzheitlich begleiten. Im Verlauf nahm sie außerdem an meiner Kambo-Frauengruppe teil.
Ich teile ihre Geschichte nicht, weil sie beweisen soll, dass jeder Mensch denselben Weg gehen wird. Jeder Körper ist anders, jede Geschichte ist anders und jede Entwicklung verläuft individuell.
Ich teile sie, weil sie Hoffnung schenken kann.
Weil sie zeigt, dass sich selbst dann noch etwas verändern kann, wenn Betroffene längst das Gefühl haben, dass ihr Leben nie wieder so sein wird wie früher.
Ich bin zutiefst dankbar, dass ich mit Kambo arbeiten und Menschen auf ihrem Weg begleiten darf. Gleichzeitig weiß ich, dass Kambo nur ein Teil eines ganzheitlichen Prozesses ist. Für mich bedeutet Begleitung immer auch, den Menschen als Ganzes zu betrachten, mögliche Ursachen zu erkennen und gemeinsam dranzubleiben.
Wenn ich sehe, dass eine Klientin innerhalb von nur zwei Jahren den Weg von schwerem ME/CFS und Post-COVID über die Frührente zurück in die Selbstständigkeit findet, wieder Fahrrad fährt, Volleyball spielt, ihr Sozialleben zurückgewinnt und sogar an einem 5-Kilometer-Lauf teilnimmt, erfüllt mich das mit tiefer Dankbarkeit.
Vielleicht liest das gerade jemand, der sich in ihrer Geschichte wiedererkennt.
Dann möchte ich dir sagen:
Bitte verliere die Hoffnung nicht.
Veränderung braucht Zeit. Jeder Weg ist individuell. Aber manchmal ist mehr möglich, als man sich in den dunkelsten Momenten vorstellen kann. :)
Nina-Fabienne Schust · Германия
Сопровождение
Nina-Fabienne Schust, Deutschland/ Sri Lanka
ЭндометриозХроническая больДепрессия, тревога и травма
Wenn plötzlich etwas möglich wird, woran man selbst nicht mehr geglaubt hat...
Erfahrungsbericht einer Klientin nach gerade einmal drei Monaten in meiner Kambo-Frauen-Selbstbehandlungsgruppe
Vor gerade einmal drei Monaten entschied sich A., Teil meiner Kambo-Frauen-Selbstbehandlungsgruppe zu werden.
Als wir uns kennenlernten, brachte sie bereits einen langen Leidensweg mit. Über viele Jahre begleiteten sie starke Menstruationsbeschwerden im Rahmen ihrer Endometriose. Hinzu kamen anhaltende Müdigkeit, wiederkehrende Kopfschmerzen, Darmbeschwerden sowie weitere körperliche und emotionale Belastungen, die ihren Alltag zunehmend beeinflussten.
Vor allem die starken Regelschmerzen waren für sie über Jahre zur Normalität geworden. Sie erzählte mir, dass es Momente gab, in denen die Schmerzen so intensiv waren, dass sie so Angst hatte, nicht alleine sein wollte und kaum noch wusste, wo oben und unten ist. Für viele Frauen mit Endometriose & chronischen Beschwerden wird dieser Zustand irgendwann zum Alltag – auch wenn er alles andere als normal ist.
Gemeinsam sind wir in einen ganzheitlichen Prozess gestartet. Die Kambo-Frauen-Selbstbehandlungsgruppe ist dabei weit mehr als gemeinsame Kambo-Anwendungen. Sie bietet einen geschützten Raum, in dem Frauen lernen, ihren Körper besser zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und sich gegenseitig auf ihrem Weg zu begleiten. Es geht nicht darum, gegen den Körper zu kämpfen, sondern wieder mit ihm in Verbindung zu kommen.
Vor Kurzem fand bereits unser dritter gemeinsamer Kambo-Call statt. Im Anschluss schickte mir A. einen sehr persönlichen Rückblick auf ihre ersten drei Monate.
Mit ihrer Erlaubnis darf ich ihre Worte hier teilen.
Sie schreibt:
"Mittlerweile arbeite ich seit etwa drei Monaten mit Nina und wenn ich zurückblicke, ist es unglaublich, wie viel sich in dieser kurzen Zeit bereits verändert hat.
Es ist so kraftvoll, diesen Weg nicht alleine zu gehen.
Mich hat es sehr berührt, wie viel bei mir und allen anderen Frauen in Bewegung gekommen ist, ohne dass wir ständig aktiv daran arbeiten mussten. Ich habe das Gefühl, dass Prozesse tief in mir stattfinden und sich Dinge verändern, die ich lange festgehalten habe."
Besonders bewegt hat mich, was sie über ihre Periode erzählt hat; da ich selbst mehr als mein halbes Leben betroffen war von extremsten Endometriose / Adenomyosebeschwerden.
"Wenn mir vor drei Monaten jemand gesagt hätte, dass ich einmal schmerzfreie Perioden erleben würde, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt.
Die Schmerzen waren über so viele Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens.
Und jetzt sitze ich hier und darf sagen: Ich habe bereits schmerzfreie Perioden erfahren.
Es stand nicht einmal auf meiner Liste mit den Zielen, weil ich es nicht für möglich gehalten habe."
Für mich zeigt dieser Satz etwas sehr Wichtiges.
Manchmal wünschen wir uns bestimmte Veränderungen gar nicht mehr, weil wir irgendwann aufgehört haben zu glauben, dass sie überhaupt möglich sein könnten.
Für A. fühlte es sich so an:
"Es ist für mich kaum in Worte zu fassen und fühlt sich wie ein kleines Wunder an. Es hat mir wieder ein Stück Vertrauen in meinen Körper zurückgegeben."
Sie beschreibt auch die schwierigen Momente ihres Weges:
"Es gab Momente, in denen ich Angst hatte und nicht alleine sein wollte und konnte, weil mich die Schmerzen so sehr eingenommen hatten, dass ich nicht mehr wusste, wo oben und unten ist."
Und gleichzeitig durfte sie eine neue Erfahrung machen:
"Gerade in diesen Augenblicken habe ich erfahren, wie heilsam es ist, aufgefangen und gehalten zu werden. Ich durfte Unterstützung annehmen und erleben, dass ich nicht alles alleine tragen muss."
Nach den gemeinsamen Behandlungen nahm sie deutliche Veränderungen wahr.
"Nach den Behandlungen konnte ich deutlich spüren, dass sich etwas löst. Es kamen körperliche und emotionale Entladungen. Gleichzeitig stellte sich danach oft eine tiefe Ruhe ein.
Ich war müde, aber auf eine gute Weise. Ruhig. Verbunden. Bei mir."
Auch ihr Blick auf ihren Zyklus begann sich zu verändern.
"Inzwischen kann ich die hormonellen Veränderungen und Stimmungsschwankungen deutlich wahrnehmen. Doch anstatt dagegen anzukämpfen, konnte ich viel bewusster damit sein und mehr auf meinen Körper hören.
Als die Blutung begann, merkte ich, wie viel sich bereits verändert hatte.
Die Krämpfe konnten sich lösen. Ich fühlte Erleichterung. Und gleichzeitig war da eine tiefe Dankbarkeit.
Ich habe gespürt, dass mein Körper nicht gegen mich arbeitet. Er spricht mit mir.
Zum ersten Mal fühlte sich meine Periode nicht nur wie etwas an, das ich aushalten muss."
Doch nicht nur körperlich hat sich etwas verändert.
"Ich fühle mich meinem Körper näher."
"Ich lerne, meine Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren."
"Ich spüre mehr innere Ruhe, mehr Frieden und mehr Vertrauen."
"Auch wenn noch nicht alles perfekt ist und mein Weg weitergeht, habe ich das Gefühl, dass mein Nervensystem beginnt, sich zu entspannen und mein Körper wieder Sicherheit findet."
Zum Abschluss schreibt sie:
"Diese letzten drei Monate haben mir gezeigt, dass Veränderung oft anders aussieht, als wir sie uns vorstellen."
"Sie passiert manchmal ganz leise."
"Sie zeigt sich in kleinen Veränderungen, die plötzlich riesig werden."
"Und vor allem haben sie mir gezeigt, dass selbst das, woran ich schon nicht mehr geglaubt habe, möglich werden kann."
"Ich hätte niemals gedacht, dass ich schmerzfreie Perioden erleben würde."
"Dafür empfinde ich tiefe Dankbarkeit – und ich gehe voller Vertrauen und Hoffnung in die nächsten Monate."
Ich bin A. sehr dankbar, dass ich ihre Geschichte mit euch teilen darf.
Natürlich handelt es sich um ihre persönliche Erfahrung. Jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen mit und jeder Weg verläuft individuell. Es gibt kein Heilversprechen - brauchen wir auch nicht. Diese Rückmeldung bedeutet sehr viel mehr für viele Endometriose Betroffenen.
Ich möchte solche Geschichten sichtbar machen.
Weil sie Mut machen.
Weil sie zeigen, dass Veränderung möglich sein kann.
Und weil sie anderen Frauen, die vielleicht gerade selbst mit Endometriose, chronischen Schmerzen, Erschöpfung oder anderen Beschwerden kämpfen, Hoffnung schenken dürfen, den eigenen Weg nicht aufzugeben.
Ich habe meinen Weg gefunden. A. ist gerade dabei, ihren Weg zu gehen. Vielleicht ist es jetzt auch Zeit, dass du deinen findest. :)
Nina-Fabienne Schust · Германия
Сопровождение
Nina-Fabienne Schust, Deutschland / Sri Lanka
Хроническая боль
Als Ärzte mich einfach nicht ernst nahmen, mit dem Spruch „müssen Sie halt mit leben“ oder austherapiert abstempelten, trat Nina Fabienne Schust in mein Leben. Durch eine Selbsthilfegruppe konnte ich ihre inspirierende Geschichte verfolgen und auch ich fühlte mich irgendwann mehr und mehr von dem Frosch „gerufen“. Da ich nichts zu verlieren hatte, entschied ich mich für die erste 3er-Session. Schon vor Ort veränderten sich meine Operartionsnarben. Ich konnte es selbst kaum glauben. Auch meine Periode war noch vor Ort verändert. Mein Kopf wurde klarer, der Nebel verschwand. Mein innerer Kompass zeigte mir wieder den Weg. Circa ein halbes Jahr danach hatte ich die nächste 3-er Session, wieder bei Nina. Sie überzeugte mich in ihrer Professionalität. Ein Jahr später machte ich die Selbstbehandlungsausbild bei ihr. Ich bin so glücklich, dass ich diesen Weg gegangen bin und auch jetzt noch von Nina begleitet werde. Ich habe viele Erkrankungen; von gynäkologischen Problemen, über Atemswegserkrankungen, Darmproblemen, sowie viele Gelenks- und Knochenproblematiken, und und und... Meine Schmerzen werden gelindert, mein Körper ist beweglicher geworden, meine Periode ist endlich regelmäßig und verkürzt sich weiterhin (extrem lange und starke Periode), meine Psyche ist viel stabiler, ich habe endlich meinen Lebensstil ändern können, was mir immer so schwer gefallen ist. Kambo brachte wieder viel Licht und Wärme in mein Leben. Ich schaue ganz anders auf das Leben. Ich bin endlich angekommen. Ich merke nicht nur, wie mein Körper sich verändert, sondern auch mein Inneres. Dies wird mir auch oft von außen mitgeteilt. Ich stehe noch ziemlich am Anfang der Reise mit dem Frosch. Aber ich weiß, dass diese noch lange nicht zu Ende ist und noch viel möglich ist. Ich bin dankbar für die gemachten Erfahrungen, die Menschen, die der Frosch in mein Leben gebracht hat und ich bin gespannt, auf das was ich noch lernen und erfahren darf. :)
Milena · Германия
Депрессия, тревога и травма
Du hast mir den Raum gehalten
Erfahrungsbericht einer Klientin mit chronischen Erkrankungen.
Als diese Klientin zu mir kam, brachte sie nicht nur verschiedene chronische Erkrankungen mit, sondern auch viele Erfahrungen, Ängste und Herausforderungen, die sie bereits über Jahre begleitet hatten.
Eine Kambo-Begleitung bedeutet für mich deshalb weit mehr als die Anwendung. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen sich sicher fühlen dürfen. Einen Raum, in dem alles da sein darf – Freude, Angst, Widerstand, Tränen, Erleichterung oder Stille.
Nach ihrer Kambo-Begleitung schrieb sie mir diese Worte:
"Liebe Nina,
es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie Kambo bei dir für mich war, weil es einfach in Bereiche hineinreicht, die die Grenzen unserer Sprache überschreiten.
Ich kann aber sagen, dass du mir geholfen hast, tief zu gehen, zuzulassen und durchzugehen – egal wie schrecklich es war. Und letztlich loszulassen.
Du hast mir den Raum gehalten, so stark und tief und gleichzeitig auch liebevoll und sanft, wenn es nötig war.
Du hast mich an Grenzen begleitet, an die ich mich sonst bewusst nie gewagt habe.
Diese Erfahrung war für mich so tief, so ganzheitlich und so heilsam, auch wenn es zwischendurch definitiv schwer war."
Diese Worte bedeuten mir sehr viel.
Nicht, weil es darum geht, besonders intensive Erfahrungen zu machen. Sondern weil sie zeigen, wie wichtig eine achtsame, sichere und vertrauensvolle Begleitung sein kann.
Gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen haben häufig einen langen Weg hinter sich. Viele fühlen sich mit ihren Beschwerden nicht verstanden oder mussten über Jahre hinweg funktionieren. Umso wichtiger ist es, einen Ort zu haben, an dem nichts geleistet werden muss und an dem sie sich mit allem zeigen dürfen, was gerade da ist.
Genau das bedeutet Raum halten für mich.
Präsent zu sein.
Ruhe auszustrahlen.
Sicherheit zu vermitteln.
Und Menschen mit Klarheit, Mitgefühl und Respekt durch ihren ganz individuellen Prozess zu begleiten – ohne Druck, ohne Erwartungen und immer in ihrem eigenen Tempo.
Natürlich handelt es sich hierbei um ihre persönliche Erfahrung. Jeder Mensch bringt andere Voraussetzungen mit und jeder Weg verläuft individuell. Dieser Erfahrungsbericht stellt weder ein Heilversprechen noch einen Schema F, da jeder Mensch unterschiedlich reagiert.
Nina-Fabienne Schust · Германия
Сопровождение
Nina-Fabienne Schust, Sri Lanka &
Историй не найдено.
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